Alles im Blick mit der Smartfrog Cam

Dieser Text kann Werbung enthalten

Im ländlichen Bereich zu leben, mit großem Garten und anschließendem Maisfeld hat schon seinen Reiz. Das birgt aber auch Risiken. In unserer Nachbarschaft gab es in letzter Zeit vermehrt Einbrüche oder zumindest Einbruchsversuche. Höchste Zeit, meine Werkstatt im Erdgeschoss mit Ausgang zum Garten zu sichern. Deshalb haben wir uns eine Smartfrog Cam zugelegt, die meine Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Materialien im Blick behält.

Die Kamera wurde in einem kleinen handlichen Päckchen geliefert, in dem neben der Kamera selbst auch das Netzteil, eine Wandhalterung sowie eine Bedienungsanleitung untergebracht waren. Auf der Verpackung sind sämtliche Möglichkeiten aufgelistet, die die Smartcam bietet. So hat man schon gleich einen umfassenden Überblick.

Das Design:

Die Kamera sieht irgendwie stylisch aber auch lustig aus. Ums digitale Auge herum leuchtet ein orangefarbener Ring, wodurch sie einerseits als Dekoobjekt durchgehen kann – je nach Einrichtungsstil, sicher aber im Kinderzimmer. Andererseits leuchtet die Farbe doch auffallend. Gleich daneben leuchtet  das Signallicht, das zwischen blau, grün und rot wechselt (je nachdem, welche Aktion gerade ausgeführt wird) und somit einen möglichen Einbrecher auch warnen kann.

Die Qualität:

Die Kamera ist mit 7,6 x 11 cm recht klein, handlich leicht und lässt sich sehr gut an ihrem Standort anbringen. Wir haben sie auf ein Regal gestellt. Anhand der Wandhalterung ist es aber auch möglich, sie an einer Wand fest zu installieren. Ein Gelenk ermöglicht durch das Kippen der Kamera eine optimale Ausrichtung. Die Linse hat HD-Qualität und eine – wie wir finden – tolle Nachtsicht. Im total abgedunkelten Raum lässt sich alles gut sehen. Bei ausreichender Beleuchtung kann man sogar das Gesicht der Person im Raum gut erkennen. Die Videosequenzen lassen sich sowohl im Handy als auch auf dem Monitor eines Laptops, Rechners oder Tablets sehr gut vergrößern.

Die Installation:

Der Hersteller verspricht die Einsatzbereitschaft der Kamera nach lediglich fünf Minuten. Das ist kein leeres

Versprechen. Kommt allerdings auf die Leistungsfähigkeit des Netzwerks an. Da wir in einem alten Haus mit dicken Wänden und Mauern leben, hat das ein bisschen länger gedauert. Aber nicht viel. Die Leistung des Netzwerks wirkt sich natürlich auch  auf die Übertragung der Kamera aus. Aber mit einem Repeater, den wir noch zwischenschalten wollen, ist das kein Problem.

Zum Installieren mussten wir lediglich die kostenlose App von Smartfrog aufs Handy laden und dann den Anweisungen folgen. Die App gibt es im Appstore für Apple und Android-Systeme. Die Zugangsdaten zum Netzwerk sollte man in jedem Fall bereithalten. Beim Installieren mit einer E-Mail Adresse und einem Passwort ein Kundenkonto angelegt.

Die Benutzerfreundlichkeit:

Der Benutzerfreundlichkeit können wir ohne Probleme fünf Sterne geben. Das Einsehen von Videos ist sehr einfach, Bewegungen und Geräusche werden sofort aufs Handy und/oder per Push-Meldung an die angegebene E-Mail Adresse gemeldet und mit Klick auf das kleine Vorschaubild wird man direkt auf die Liveübertragung geleitet. Im Kundenkonto können diverse Einstellungen vorgenommen werden. Beispielsweise ob die Kamera auf Geräusche oder Bewegungen reagieren soll oder nicht, ob sie nur zu bestimmten Zeiten aktiv geschaltet wird oder ob sie sich scharf stellt, wenn man das Haus verlässt.

Aufnahmen werden in der Cloud gespeichert. Je nach Tarif gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Im kostenlosen Tarif werden die Videosequenzen für vier Stunden vorgehalten. Länger Zeiten kann man zubuchen. Auf der Website www.smartfrog.com sind die einzelnen Tarife näher erläutert.

Spannend finden wir die Möglichkeit, weitere Kameras ins System zu integrieren. Für Geschäftsleute oder Menschen mit großen Räumen ideal. Dabei muss man noch nicht einmal original Smartfrog Cams dafür einsetzen. Abgelegte Handys, die über eine Kamera verfügen oder auch Laptops und Tablets können dafür genutzt werden. Insgesamt können zehn Kameras angeschlossen werden.

Ein Mikrofon, das man während der Liveübertragung antippen kann, gibt einem die Möglichkeit, mit der Person oder dem Haustier, das beobachtet wird, zu sprechen.

Die Alltagstauglichkeit:

Seit wir die Kamera installiert haben, sind wir sicher, einen Geist in unserer kleinen Werkstatt zu beherbergen. Die Geräuscherkennung ist sehr sensibel. So haben wir ein Glockenspiel, das ich mal mit Kindern hergestellt habe, läuten hören, obwohl der Raum komplett geschlossen war. Geräusche sowie Bewegungen werden schnell erkannt und sofort per Meldung aufs Handy oder per Pushmail mitgeteilt.

Unser Fazit:

Wir wollten die Smartfrog Cam nicht mehr missen. Der Repeater ist bestellt, sodass wir die Videos schneller übertragen bekommen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, wenn das Netzwerk stark genug ist, funktioniert die Übertragung super schnell, ansonsten wird eben ein Repeater zwischengeschaltet. Die Bildqualität ist mehr als ausreichend, selbst wenn man die Bilder heranzoomt und vergrößert. Schon die geringsten Geräusche werden erkannt und gemeldet. Wir sind von der Smartfrog überzeugt.

Ein Video, mit dem die Funktionen noch einmal bildlich erklärt werden, gibt es unter : https://www.youtube.com/watch?v=6QPcs8TUsw8

Definitiv ein Pageturner

Eine Story, die es in sich hat – beim historischen Roman „Das Schicksal der Henkerin“ steht Spannung an oberster Stelle. Das Autoren-Duo, das sich Sabine Martin nennt, hat es geschafft, mich so in den Bann zu ziehen und zu fesseln, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Schicksal der Henkerin ist bereits der dritte Band, der die Geschichte von Melisande erzählt. Doch muss man die ersten beiden Bände nicht gelesen haben, um die Vorgeschichte zu verstehen. Die nötigen Hintergrundinformationen sind im Verlauf der Erzählung durch kurze Rückblicke eingearbeitet.

Die Geschichte:

Es geht um Melisande, die einst als Henkerin ihren Lebensunterhalt verdiente und nun mit ihrem Mann Wendel und den beiden Kindern Gertrud und Toni in Rottweil lebt. Sie lebt so lange friedlich, bis ein Brief sie erreicht, in dem sie ihr Bruder um Hilfe bittet. Und das obwohl, sie gesehen hatte, wie ihr Bruder Jahre zuvor umgebracht wurde. Von da an geht es rund im Schwäbischen Winter des Jahres 1340. Melisande sucht ihren Bruder, ohne ihr eigentliches Reiseziel zu nennen. Ihre Kinder suchen die Mutter und folgen ihr ohne die Gefahren zu bedenken, Ehemann Wendel schließlich sucht die Kinder und seine Frau. Alles bei Eis und Schnee, die besonders auf der Hochebene der Schwäbischen Alb richtig eklig sein können. Im Mittelpunkt steht schließlich die Adlerburg, auf der ein fieser Truchsess, ein Verwalter, herrscht, der sein Ziel,  Alleinherrscher zu werden, mit allen Mitteln verfolgt.

Mein Eindruck:

Das Autoren-Duo hat die Charaktere der einfühlsamen und doch mutigen und tatkräftigen Melisande, des manchmal sehr gutgläubigen Wendel, des bösen Burgverwalters, der intelligenten Kinder und des verloren geglaubten Bruders gekonnt und glaubwürdig ausgearbeitet und gezeichnet. Selbst die beiden Kinder, die dem Leser von heute als altklug vorkommen mögen, dürften im 14. Jahrhundert tatsächlich so clever gewesen sein, wie sie im Buch erscheinen. Schließlich durften Kinder damals nicht so lange Kind sein wie heute und wurden schon früh zur Hilfe in Haus und Feld herangezogen. Der Truchsess und seine Helfershelfer sind brutal und widerwärtig, die Esslinger Bürger, die im Stadtrat sitzen borniert und stur.

Fazit:

Ich konnte das Buch, kaum dass ich es angefangen hatte, nicht mehr aus der Hand legen, habe es relativ schnell durchgelesen und fast ganze Nächte investiert. Die Geschichte hielt mich von Anfang bis Ende gefesselt. Es gibt nicht nur einen Spannungsbogen, es gibt gleich mehrere, die sich unter einem großen immer wieder neu bilden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, das Tempo der Geschichte rasant, aber nicht gehetzt. Auch wenn sich die Ereignisse stellenweise fast gegenseitig überrennen und man hin und wieder an der Glaubwürdigkeit zweifeln könnte, sollte man nie vergessen: Das ist eine Geschichte. Die darf ruhig mal ein bisschen dicker auftragen.

Ich würde den Roman nicht nur Freunden der historischen Romane, sondern auch jedem Thriller-Fan empfehlen.

Marmelade aus der Tube – einfach lecker

Dieser Text kann Werbung enthalten

Marmelade aus der Tube – gibt es das? Bis zum Produkttest der Marmetube Konfitüre hätte ich das nicht gedacht. Gehört hatte ich bislang zumindest nichts davon.

Ausgesucht hatten wir uns die Sorten Erdbeere, Sauerkirsch und aus der Sommeredition Brombeer-Minze. Weitere erhältliche Sorten sind: , Himbeere, Aprikose, Pfirsich, Brombeere und Erdbeere-Rhabarber sowie die Winteredition Apfel-Zimt.

Eines kann ich gleich vorneweg sagen: Alt ist der Fruchtaufstrich bei uns nicht geworden. Die Tuben waren innerhalb von  kürzester Zeit leer. Wir – mein Mann und ich – sind regelrecht darüber hergefallen. Und das, wo wir eigentlich nicht so extreme Marmeladenesser sind und mit Vorliebe selbstgemachte Konfitüre essen.

Die Konsistenz:

Alle drei Sorten, die wir ausprobiert haben, sind cremig, samtig, nicht geleeartig  und auch vollkommen ohne Kerne, wie sie besonders bei der Brombeermarmelade vorkommen könnten. Die Marmeladen enthalten pro Sorte (laut Hersteller) 66% Früchte.

Der Geschmack:

Der Geschmack hat uns bei allen drei Sorten überzeugt. Die Konfitüre schmeckt sehr fruchtig und nicht so süß wie andere Marmeladen.

Die Tube:

Dass die Fruchtaufstriche in Tuben abgefüllt wurden, finden wir besonders gut. Zum einen, weil die Tuben aus recyceltem Aluminium bestehen und somit umweltfreundlich produziert sind. Zum anderen, weil sie aus mehreren Gründen sehr praktisch sind.

  • Die Schimmelgefahr, wenn die Marmelade nicht so schnell aufgebraucht wird, ist im Vergleich zu Konfitüre im Glast, nicht gegeben.
  • Die Butterreste, die am Messer kleben bleiben, kommen nicht – wie beim Glas – in den Fruchtaufstrich.
  • Für Camper und Picknick-Fans sind die Tuben besonders praktisch. Sie sind platzsparend und passen locker in einen Rucksack, Picknick-Korb oder Camper-Schrank. Außerdem wird Gewicht gespart und es gibt kein Glas, das verklebt oder zerbrechen kann wird.

Fazit:

Wir haben eine neue Konfitürenmarke für uns gefunden, die wir bedenkenlos weiterempfehlen können. Mit 2,45 Euro für 220 Gramm oder 8,33 Euro im Dreierpack liegen die Hersteller im Rahmen der Konkurrenz. Für uns als Camper und Picknicker mit speziellem Rucksack sind die Tuben, ganz abgesehen von der klimafreundlichen Herstellung und der Möglichkeit des Recyclings, sehr praktisch. Erhältlich sind die leckeren Produkte hier:  https://www.marmetube.de/online-shop 

Mehr Informationen über die Marmelade in der umweltfreundlichen und wiederverwertbaren Tube gibt es auf der Webseite des Unternehmens  https://www.marmetube.de.

Sehr gut verträgliches Deo

Dieser Text kann Werbung enthalten

Lange war ich auf der Suche nach einem für mich und meine extrem empfindliche Haut unter den Achseln geeigneten Deo. Bei jedem fing es nach ein paar Tagen an zu jucken, nur eines – ein Deo Roller – reizte die Haut bislang nicht. Dafür musste ich aber öfter mal nachlegen und je nach Hitze gab es auch schon mal Schweißgeruch. Eine Deo-Creme hatte ich bislang noch nicht ausprobiert.

Etwas erstaunt war ich schon, als ich das kleine Döschen von Plantary ausgepackt habe. Aber was will man bei 30 ml auch erwarten? Die Menge, das habe ich schnell gemerkt, reicht aber vollkommen aus. Denn man braucht nicht viel pro Nutzung.

Bevor ich mich für das Deo entschieden habe, hab ich natürlich erst mal Bewertungen gelesen. In der Regel schau ich mir da vorzugsweise die negativen Beurteilungen an. Im Fall der Plantary Deo-Creme kann ich die schlechten Bewertungen (unter den vielen vielen guten) nicht nachvollziehen.

Hier ein paar Beispiele und meine Erfahrung dazu:

  • „fest wie Penatencreme und bröckelig… lässt sich überhaupt nicht gut verteilen“ – fest wie Penatencreme stimmt, allerdings. Aber, und das sieht man auch auf den Fotos, die Körperwärme weicht die Creme etwas auf. Wer versucht, die Deo-Creme reibend zu verteilen, wird zu kämpfen haben. Das ist richtig. Einfacher geht es wenn man sie mit den Fingerspitzen einklopft.
  • „anstatt pudrig riecht sie extrem nach Latschenkiefer“. Auch das stimmt. Solange man die Nase in die Cremedose hält. Mein Mann hat am Anfang auch gemeint, ich solle das Döschen samt Inhalt in den Müll geben. Zum Glück habe ich nicht darauf gehört. Der Latschekiefergeruch verschwindet, wenn die Creme eingezogen ist. Dann wird es tatsächlich pudrig. Wobei – meinem Mann gefällt der Geruch immer noch nicht. Aber das ist ja auch immer Geschmackssache und somit subjektiv.
  • „lange hält der Frischegeruch nicht“ – einen Frischegeruch gibt es in dem Sinn eh nicht. Aber mir ist das auch lieber so. Der Duft ist sehr zurückhaltend und dezent. Somit übertünchte er aber auch mein Parfum nicht. Das ist mir viel lieber, als ein Deo, das sich in den Vordergrund spielt.
    Ich habe auch festgestellt, dass die Wirkung gut 24 Stunden und länger anhält. Und das nicht im Winter. Wir haben momentan nachts im Schlafzimmer 26 Grad, tagsüber sind es 30 Grad Außentemperatur – im Schatten! Morgens aufgetragen riecht es auch am folgenden Morgen noch nicht schlecht oder gar nach Schweiß. Das habe ich schon anders erlebt.
  • „der Preis für die Menge ist nicht so günstig“ – 2,95 € sind es nicht, die man für die 30 ml hinblättert. Aber das bislang einzige Deo, das ich vertragen habe, liegt preislich mit der Plantary Deo-Creme auf einer Wellenlänge.
  • Eine weitere Kritik bezog sich auf weiße Ränder, die die Deo-Creme an Kleidungsstücken hinterlassen soll. Wenn man zu viel davon nimmt, ist das vielleicht so. Aber man braucht tatsächlich nur ein nicht mal erbsengroßes Stück. Ich habe einfach nur die Fingerspitze zur Hälfte mit Creme bedeckt. Das genügt vollkommen. Und dann gibt es auch keine Ränder.

Also wie gesagt: Ich kann die negativen Bewertungen nicht nachvollziehen. Ich bin happy mit der Plantary Deo-Creme und werde sie, wenn sie denn mal leer werden würde – was wohl noch dauern wird – wieder kaufen.

Eckig, holprig, kantig

Ich habe den Thriller Wassertöchter von Ule Hansen gelesen. Hier kommt mein Eindruckwassertöchtercover.do

Die Geschichte:

Emma Carow ist frisch verliebt und glücklich. Bis ihr ihr Vergewaltiger ausgerechnet auf ihrer Dienststelle begegnet. Er ist als verurteilter Vergewaltiger, der seine Strafe abgesessen hat, als Berater bei der Polizei engagiert. Die als Analystin arbeitende Polizistin ist davon überzeugt, dass er noch immer vergewaltigt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Meine Meinung:

Ich habe mich mit dem Buch ein bisschen schwer getan, habe lange gebraucht, es zu lesen. Immer wieder war ich kurz davor, abzubrechen und es zur Seite zu legen. Die Hinführung und das erfolglose Umherirren in der Ermittlung dauern für meinen Geschmack zu lange. Bis mal richtig Schwung in die Geschichte kommt, hat man gut ein Drittel des mehr als 500 Seiten zählenden Buchs gelesen. Dafür kommt der Showdown meiner Meinung nach etwas zu kurz.

Darüber hinaus gibt es ein paar Punkte, die mir unwahrscheinlich erscheinen, wie beispielsweise

1: Das Einbinden eines verurteilten Vergewaltigers als Berater in die Polizeiarbeit, was ja vielleicht noch sein kann. Aber sicherlich nicht in einer Dienststelle, in der das einstige Opfer als Polizistin arbeitet.
2: Der Protagonistin wurden während ihrer Vergewaltigung drei  Schnitte zugefügt, die während der damaligen Aufklärung des Falls schon untersucht und aufgenommen wurden. Warum also lässt sie sich mitten in der Nacht vom Pathologen auf einem der Seziertische untersuchen?

So eckig, kantig und eigenwillig wie die Kommissarin Emma Carow dargestellt wird, so holprig ist der Schreibstil der Autoren. Das Lesen der Geschichte fand ich anstrengend. Nicht nur, weil ich die Vorgeschichte nicht kenne (es handelt sich hier um den dritten Teil der Carow-Bände). Auch die ewig langen und verschachtelten Sätze fordern den Leser ganz schön. Nach wörtlichen Reden wird oft nur der Name des Sprechenden genannt. Mit Punkt dahinter. Kein „sagte, fand, rief“ oder ähnliches, das die Stimmung beschreibt. Das erinnert mehr an ein Drehbuch als an einen spannenden Thriller. Auch das Stottern des Abteilungsleiters war mir zu viel. Der Schluss erinnert mehr an einen Schüleraufsatz. Am Ende des Thrillers treffen sich die Kollegen zum Bier in einer Bar. Soweit ist das ja okay. Aber es endet mit einer unendlichen Aufzählung, die mit lauter und(s) verbunden ist. Fast wie beim Ende eines Films, der mit fröhlichem Hahaha endet. Als Journalistin wurde mir eingebläut, nie mehr als 30 Wörter in einen Satz zu packen. Alles was darüber liegt, ist für Leser zu anstrengend. Und selbst 30 Wörter sind schon recht viel. Hier sind es viel mehr.

Mein Fazit:

Vielleicht muss man erst die ersten beiden Bände lesen, um richtig in die Geschichte einsteigen zu können. Zwar wird in der Erzählung immer wieder auf frühere Geschehnisse Bezug genommen, aber das macht es nicht unbedingt einfacher. Den Schreibstil muss man mögen. Ich bevorzuge die flüssige, leicht lesbare Ausdrucksform.

Weniger Thriller denn Spannungsroman

Ich habe das Buch: Vergessen – Nur du kennst das Geheimnis von Claire Douglas gelesen. Hier mein Eindruck.

Die Geschichte:Claire Douglas - Vergessen

Kirsty und Adrian entfliehen mit ihren beiden Töchtern dem Londoner Leben und einem traumatischen Erlebnis nach Wales, um dort ein Gästehaus zu eröffnen. Da die Finanzen nicht ganz ausreichen, wird Kirstys Mutter mit ins Boot genommen, die sich allerdings des Öfteren übergriffig zeigt und ihre Tochter bevormundet. Auf dem Haus scheint ein Fluch zu liegen, denn es geschehen immer wieder unheimliche Dinge, die Kirsty und ihre jüngere Tochter stark beunruhigen. Und auch im Ort scheint die Familie nicht willkommen zu sein.

Zur Eröffnung reisen neben fremden Gästen auch Kirstys Bruder Nathan mit seiner Frau sowie ihre Cousine Selena und deren kranke Tochter Ruby an. Alle auf Einladung der Mutter und ohne vorherige Absprache mit Kirsty, die über Selenas Besuch nicht begeistert ist. Die beiden Cousinen waren in ihrer Jugend unzertrennlich, bis ein Streit die beiden entzweit hat. Schließlich wird Selena tot im Haus aufgefunden. War es Mord oder ein Unfall?

Mein Eindruck:

Die Erzählart in der Ich-Form aus Sicht der Protagonistin Kirsty ist eine eher seltene aber nicht unangenehme Art. Zeigt sie so die Gefühls- und Gedankenwelt der Hauptfigur sehr deutlich, wobei sie die der weiteren Personen eher oberflächlich beschreibt.

Die Charaktere sind teils mehr, teils weniger akzentuiert ausgearbeitet. Vor allem die Kinder hat die Autorin sehr gut beschrieben. Bei Kirstys Mutter hätte es noch etwas mehr sein dürfen.

Im Prolog wird das Auffinden der toten Selena dargestellt, was spannend und mitreißend beschrieben ist. Allerdings sackt der Spannungsbogen anschließend erst einmal rapide ab. Die in zwei Teile gesplittete Geschichte, die erst die Zeit vor und dann nach dem Todesfall erzählt, nimmt nur langsam Fahrt auf und hält sich im ersten Teil mit Hintergrundinformationen auf. Erst gegen Ende wird es spannender, als unheimliche Dinge im Haus passieren, die leider völlig unspektakulär aufgeklärt werden. Mit der Zeit hat jeder im Haus Geheimnisse und ein Motiv, sich an Selena zu vergreifen, was die Neugier auf die Lösung steigert.

Meine Meinung:

Die Erzählart der Autorin ist angenehm, der Schreibfluss ansprechend und gut zu lesen. Allein die Spannung hat noch Luft nach oben. Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen. Dafür fehlen mir das Tempo und die Spannung. Die Auflösung überrascht zwar, scheint mir persönlich aber ein bisschen an den Haaren herbeigezogen, was ein leichtes Gefühl von Enttäuschung bei mir hinterlassen hat.

Mein Fazit:

Ich würde das Buch eher in die Kategorie Spannungsroman einordnen. Wer auf einen richtigen Thriller spekuliert  wie man sie beispielsweise  von Fitzek oder Poznanski kennt, wird enttäuscht sein. Für alle, die es nicht so blutrünstig mögen, ist die Story okay.

Kleines, leichtes Kraftpaket

Dieser Text kann Werbung enthalten

Ich hätte nie geglaubt, dass ich das mal sagen würde: Ich werde älter. Besonders bemerkbar macht sich das Alter, wenn es darum geht, schwere Lasten zu heben, wie beispielsweise Getränkekisten, und diese über die Distanz eines Stockwerks zu transportieren. Da hilft eine Treppen-Sackkarre ungemein.

Wir haben uns für die Treppen-Sackkarre von Athlon entschieden, weil sie zum einen mit 4,1 Kilo Eigengewicht schön leicht und durch das kompakte Maß von 39 x9x64 cm in zusammengeklapptem Zustand erstaunlich klein ist. Da wir öfters als Händler auf Floh- und Kunsthandwerkermärkte gehen, hat sich diese Treppen-Sackkarre für uns angeboten. Die passt auch noch in unser Auto, wenn es mit Warenkisten vollbeladen ist und entlastet uns nicht nur zuhause, sondern auch auf den Märkten.

Obwohl die Sackkarre von Athlon so klein und leicht ist, ist sie erstaunlich leistungsstark. Auf ebenem Untergrund kann sie bis zu 70 Kilo, auf Treppen bis 35 Kilo Gewicht aufnehmen und über Treppen und Bordsteine bis 22 cm Stufenhöhe transportieren.

Um die kleine, kompakte Sackkarre in Betrieb zu nehmen, klappt man einfach die Ladefläche nach vorne, die Räder auf der Rückseite klappen sich automatisch mit auf. Beim Aufklappen gilt es einen kleinen Widerstand zu überwinden. Der ist aber wirklich minimal und mit der Zeit und etwas Übung nicht mehr spürbar.

Dann muss nur noch das Gestänge des Griffs ausgefahren werden. Dazu die Querstrebe unter der Griffstange nach oben ziehen – so wie man es auch von Koffertrolleys kennt. Schon ist die Treppen-Sackkarre einsatzbereit. Das Zusammenklappen verläuft in umgekehrter Reihenfolge.

Die Sackkarre besteht aus leichtem Aluminium, was das leichte Gewicht erklärt. Zum Überwinden der Treppen und Bordsteinkanten sind an jeder Seite jeweils drei Hartgummirollen im Dreieck angebracht. Diese sind vergleichbar mit Rollen von Inlineskates, nur mit flacher Lauffläche. Zieht man die Karre über eine Stufe, dreht sich das ganze Dreieck mit und sorgt somit für stabilen Halt auf der nächsten Ebene.

Wird die Treppen-Sackkarre nicht gebraucht, wird sie auf platzsparende Größe zusammengeklappt und kann bequem an eine Wand gehängt oder an die Wand gelehnt aufbewahrt werden.

Im Lieferumfang sind neben der bebilderten Anleitung zwei Spanngummis enthalten. Diese werde ich vielleicht durch Spanngurte ersetzen. Die sind weniger flexibel und geben vielleicht mehr Halt. Aber das muss ich erst noch ausprobieren. Einstweilen werden die Gummis ausreichen. Aber ich finde es gut, dass Befestigungsmaterial für Kisten mitgeliefert wird.

Fazit:

Die Treppen-Sackkarre von Athlon wird bei uns sicherlich oft zum Einsatz kommen. Sowohl zuhause als auch wenn es auf Märkte geht. Endlich brauche ich nicht mehr jede Warenkiste einzeln nach unten und später wieder nach oben tragen, was nicht nur den Rücken belastet, sondern auf unserer steilen, schmalen Treppe immer ein Risiko ist. Die Karre passt auch noch in unser vollgepacktes Auto und auf den Märkten, wo man sein Fahrzeug nicht immer bei sich hat, wird sie uns beim Transport aller unserer Materialien gute Dienst leisten.

Hier gibt es ein Video dazu

Technische Daten:

Abmessungen ausgeklappt: 45x48x100 cm

Abmessungen zusammengeklappt: 39x9x64 cm

Abmessungen Ladefläche: 39×28 cm

Gewicht: 4,1 kg

Stufen: Mindestbreite/maximale Höhe: 60 cm / 22 cm

Die Athlon Treppen-Sackkarre ist bei Amazon erhältlich

 

Strahlender Teint Dank Rosenöl

Dieser Text kann Werbung enthalten

Eine Creme und ein Serum in pastellenem Rosa mit leichtem Rosenduft – Nivea hat eine neue Pflegeserie für reife Haut auf den Markt gebracht: Nivea Vital Strahlender Teint. Eine Pflege, so verspricht der Hersteller, die die reife Haut stärkt, gesund aussehen und strahlen lässt. Nivea strahlender Teint produkt_2

Ich hatte Glück und wurde von Nivea zur Botschafter-Aktion eingeladen. Ein Test, den ich sehr gern angenommen habe. Zur Verfügung gestellt wurden mir eine Tagescreme und ein 3-in-1 Beauty Serum

Die reife Haut brauche mehr Pflege, sagt der Hersteller. Richtig. Mit 60 Jahren zeigt meine Haut schon die ersten Knitterfalten rund um Mund und Augen. Im Vergleich zu Gleichaltrigen, bin ich da noch gut dran. Die haben teilweise schon richtig tiefe Falten. Dennoch versuche ich natürlich die Zeichen der Zeit ein bisschen auszubremsen. Verhindern kann ich sie nicht.

Die CremeNivea strahlender Teint produkt_1 kommt in einem weißen Tiegel mit rosegold-farbenem –Deckel, das Serum ist in einer Tube mit fast fliederfarbenem Schraubverschluss.

Ich liebe den typischen Nivea-Duft, den ich schon aus meiner Kindheit kenne. Bei der neuen Pflegeserie mischt er sich mit einem leichten Rosenduft. Aber das allein macht ja die Pflegeserie nicht aus. Wichtiger sind Anwendung und Wirkung.

Die Konzistenz der Creme ist sehr leicht und fast fließend, das Serum ist – im Vergleich zu anderen – nicht glasklar und flüssig, sondern eher cremig und im zarten roséton gehalten. Beide Produkte sind sehr ergiebig, was bedeutet, dass sie sparsam genutzt werden können und lange halten.

Das Serum zieht sehr schnell ein und hinterlässt ein erfrischendes Gefühl. Ein Grund, mich für die morgendliche Anwendung zu entscheiden. Wobei ich nicht ausschließe, es auch mal abends anzuwenden, wenn ich ausgehe.

Auch die Creme zieht schnell ein und hinterlässt ein weiches Hautgefühl, das Stunden anhält. Bei regelmäßiger Anwendung zeigen sich selbst bei meiner extrem trockenen Haut keine trockenen Stellen oder Placken. Meine Pigmentflecken, die ich seitlich am Haaransatz habe, scheinen mir etwas blasser geworden zu sein. Ob das hält, wird sich im Sommer zeigen.

Nach dem Eincremen zeigt die Haut wirklich ein Strahlen. Kein fettiges Glänzen, sondern ein Schimmern, das Frische ins Gesicht zaubert.

Um einen objektiven Eindruck zu bekommen, habe ich vorher/nachher Bilder gemacht. Die zeigen deutlich, dass das Versprechen des Herstellers gehalten wird. Bei regelmäßiger Anwendung  werden kleine Knitterfältchen tatsächlich gemildert, der Teint wirkt strahlend frisch.

Mein Fazit:

Ich kann die Pflegeserie nur weiterempfehlen. Für jeweils knapp 10 Euro fürs Serum und die Tagescreme liegen die Produkte in einem vernünftigen Preissegment und sind nicht den Besserverdienenden vorbehalten. Das gibt von mir schonmal einen Pluspunkt. Aber auch sonst vergebe ich für Anwendung und Wirkung fünf von fünf Punkten.

 

Mehr Infos und Testberichte findet ihr unter:

#NIVEA, #NIVEALiebe, #NIVEAbotschafter und #NIVEAbotschafter-vital.

 

LISTE DER INHALTSSTOFFE (Quelle: Hersteller)

Hinweis:

Die aufgeführten Inhaltsstoffe entsprechen dem aktuellen Stand der Produktion. Da wir regelmäßig neue wissenschaftliche Erkenntnisse in unsere Rezepturen einfließen lassen und unsere Formulierung entsprechend ändern, ist die jeweils auf der Packung angegebene Deklaration der Inhaltsstoffe maßgeblich.

Aqua, Glycerin, Dicaprylyl Carbonate, Ethylhexyl Salicylate, Cetearyl Alcohol, Hydrogenated Coco-Glycerides, Glyceryl Stearate, Butyrospermum Parkii Butter, Methylpropanediol, Squalane, C12-15 Alkyl Benzoate, Dimethicone, Rosa Damascena Flower Oil, Tocopherol, Rosa Gallica Flower Extract, Vitis Vinifera Seed Oil, Calcium Pantothenate, Hydrolyzed Pearl, Potassium Cetyl Phosphate, Ethylhexylglycerin, Carbomer, Phenylbenzimidazole Sulfonic Acid, Butyl Methoxydibenzoylmethane, Trisodium EDTA, Sodium Hydroxide, Sodium Sulfate, Sodium Chloride, Phenoxyethanol, Potassium Sorbate, Sorbic Acid, Benzyl Alcohol, Linalool, Citronellol, Alpha-Isomethyl Ionone, Geraniol, Limonene, Coumarin, Parfum, CI 15985, CI 16035, CI 42090

 

Super spannend

Ich habe über eBook.de den Thriller: Die Perfekte Frau von Blake PiercCover die perfekte Fraue gelesen.

Der Thriller ist so, wie man sich einen solchen vorstellt: super spannend, mit unerwartetem Ende, einem perfiden Täter, einer jungen Frau, die unfreiwillig in eine geheimnisvolle Umgebung verpflanzt wird und damit zu kämpfen hat, sich darein zu fügen. Die Protagonistin taucht mit der Zeit immer tiefer in die Geheimnisse ihrer Nachbarn, bzw. des Clubs ein, in dem sich die Comunity schon fast zwanghaft trifft. Für mich war das Buch ein Pageturner, den ich (dank E-Book nachts gelesen) sehr schnell durch hatte. Die Charaktere sind fein ausgearbeitet, die Geschichte nimmt an Tempo auf, wird rasant und endet mit dem letzten Satz in einem Paukenschlag.

Der Thriller: Die perfekte Frau von Blake Pierce ist bei Amazon erhältlich.

Produktinformation (Quelle: Amazon)

Ich bin wieder am Start

Aufgrund technischer Probleme bin ich mit meiner Website umgezogen. Die meisten meiner bisherigen Tests habe ich hierher kopiert. Also nicht wundern, wenn bei den Beiträgen zwei unterschiedliche Daten angezeigt werden.

Ich hatte auch eine längere Pause, die ich jetzt beende. Ich freu mich schon auf viele neue Tests.