Ich bin wieder am Start

Aufgrund technischer Probleme bin ich mit meiner Website umgezogen. Die meisten meiner bisherigen Tests habe ich hierher kopiert. Also nicht wundern, wenn bei den Beiträgen zwei unterschiedliche Daten angezeigt werden.

Ich hatte auch eine längere Pause, die ich jetzt beende. Ich freu mich schon auf viele neue Tests.

Teilweise verbesserungsfähig

Wir leben schön – in einer ländlichen Gegend, hinter dem Haus nur Felder und eine tolle Fernsicht. Allerdings bergen sich hier auch Gefahren. Momentan liegen die Felder brach, aber wenn dann im Sommer bis in den Herbst hinein der Mais bis an unsere Grundstücksgrenze heran steht, bietet sich hier ein gutes Versteck. Wir haben schon mehrmals seltsame Gestalten an unserem Zaun entdeckt, die da nichts zu suchen hatten. Außerdem wurde in der jüngeren Vergangenheit mehrfach in der Nachbarschaft eingebrochen, bzw. versucht, unberechtigt in die Häuser zu gelangen. Höchste Zeit also, eine Überwachungskamera an unserem Haus anzubringen.

Die Kamera von Ring, die mit einem Solarmodul geliefert wurde, gefällt mir gut. Sie ist stabil, der Kunststoff nicht zu dünn und auch die Halterungen scheinen kräftig genug zu sein, einem Unwetter standzuhalten. Tatsächlich hat das Ensemble in der Testphase bereits Stürme, heftigen Regen, leichten Hagel und Schnee aushalten müssen. Und obwohl gerade durch die trüben Tage recht wenig Sonnenlicht auf das Solarpanel fällt, zeigt der Akku in der Kamera noch immer 100 Prozent an. Gut, an der Haustür würde die Leistung wahrscheinlich schneller fallen, da hier naturgemäß mehr Betrieb herrscht. An der Bildqualität der HDR-Kamera gibt es nichts auszusetzen. Selbst bei Nacht liefert sie gute Bilder ab. Was uns hier gefällt: Der Weitwinkel des Objektivs reicht, um unsere gut acht Meter lange Hausfront zu erfassen. Die Sirene ist mit 100 db ganz schön laut. Für uns reicht das vollkommen aus. Die LED- Beleuchtung ist hell genug, die Bewegungserkennung funktioniert auch einwandfrei. Nur die Übertragung aufs Handy klappt nicht immer so gut.

Benutzerfreundlichkeit

Die App, die es auf Handy zu laden gilt, ist in der Anwendung leicht zu verstehen und einzurichten. Bewegungen werden sofort auf Handy geschickt, wo man sich das Livebild anschauen und gegebenenfalls mit der Person, die sich im Blickfeld der Kamera bewegt, sprechen kann. Die Möglichkeit, die Einstellungen anzupassen, sind ausreichend. Was uns gefällt: Man kann den Alarm auch separat auslösen.

Installation

Mit der Einrichtung hatten wir keine Probleme. Die App, die es auf Handy zu laden gilt, erklärt jeden Schritt und zeigt in kleinen Videosequenzen, worauf zu achten ist. Sowohl die Kamera als auch das Solarpanel wurden sofort erkannt. Die Montage der beiden Teile an unserem Balkongeländer war sehr einfach und in kurzer Zeit erledigt. Im Lieferumfang der beiden Pakete haben wir je einen Wechselschraubendreher gefunden, der zu den verwendeten und mitgelieferten Schrauben passt. Für die Installation an der Hauswand sind Dübel und Bohrer vorhanden. Das Kabel, das Kamera und Solarpanel verbindet ist ausreichend lang.

Design

Das Design ist schlicht gehalten, die Kamera dadurch unauffällig. Wobei uns das Design nicht so wichtig ist, da die Kamera an der Rückseite des Hauses angebracht ist.

Alltagstauglichkeit

Die Ring-Überwachungskamera ist in jedem Fall alltagstauglich. Allerdings gibt es bei uns hier einen Sternchen-Abzug. Wir haben gleich zwei Kritikpunkte anzubringen. Zum einen ist es die Übertragung, die bei uns nicht so richtig funktionieren will. Der W-LAN-Empfang ist auf dem Balkon eigentlich stark genug. Im Sommer sitzen wir oft mit unseren Laptops draußen und surfen problemlos im Internet. Zum anderen finden wir es schade, dass man, um die Sequenzen speichern und später darauf Zugriff  zu haben, ein Abo abschließen muss. Das sind zwar im einfachsten Tarif nur 3 Euro monatlich, aber bei anderen Herstellern geht das kostenlos. Will man eine Livesequenz durch Teilen an einen anderen schicken und so evtl. speichern, bricht die Übertragung immer bei 90% ab.

Gesamturteil

Trotz der Kritikpunkte sind wir mit der Kamera soweit zufrieden. Sollte sich nachts jemand im Garten aufhalten, löst bei uns der Alarm aus. Die Bilder dann evtl. für die Polizei zu sichern geht leider nicht. Was uns gefällt: Dank Solarpanel braucht man keine Steckdose in unmittelbarer Nähe zur Kamera. Wer seine Kamera an einem schattigeren Plätzchen aufhängt, hat die Möglichkeit, einen zweiten Akku nachzukaufen und in die Kamera einzusetzen, sodass auch bei weniger Sonneneinstrahlung genügend Energie für den Betrieb der Kamera gespeichert wird.

Eine echte Herausforderung

Das Lego Architecture Set „Statue of Liberty“

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Wir haben ein neues Hobby für uns entdeckt. Mit mittlerweile 60 Jahren haben wir angefangen mit Lego zu bauen. Die Freiheitsstatue haben wir uns vorgenommen und großen Spaß gehabt.

Ich habe schon als Kind gern mit Lego gespielt  Zwar hatte ich nicht viele, aber die haben gereicht, Häuser zu bauen oder Grundrisse auf einer großen Platte zu entwerfen, die mir eine Puppenstube ersetzten. Ein Faible für Architektur war also damals schon bei mir vorhanden. Mein Mann hingegen hatte gar kein Lego und hat lediglich vor Jahren mit unserem mittlerweile fast 33-jährigen Sohn an Projekten getüftelt, sofern es seine Zeit zugelassen hat.

Ein Set mit fast 1700 Teilen zu einer Figur zusammenzusetzen war für uns etwas ganz Neues. Eine Herausforderung, der wir uns voller Elan gestellt haben. Zunächst hatten wir geplant, zu zweit zu arbeiten und die einzelnen Bauteile dann zusammenzusetzen. Das hat mit den Teilen eins und zwei funktioniert, dann nicht mehr. Danach hat mein Mann alleine weiter gearbeitet.

Es ist erstaunlich, was Lego mit einem Menschen machen kann. Mein Göttergatte ist nicht gerade ein Geduldsmensch. Gefriemel ist gar nicht seins und wenn es mal nicht gleich so läuft, wie er das möchte, kann er schnell die Geduld verlieren. Nicht so bei dem Lego-Set. Er kam völlig zur Ruhe, wenn es an einer Stelle schwierig wurde, ging er ohne zu schimpfen auch mal wieder ein, zwei Schritte zurück, murmelte des Öfteren vor sich hin und fragte sich, wo der Fehler lag.

Während der Sockel noch relativ einfach zusammenzubauen ist, fordert die Statue doch ganz schön viel Konzentration und Fingerspitzengefühl bzw. eine gute Feinmotorik .

Das  Wachsen der Figur war interessant zu verfolgen, was ich mit Begeisterung auf einem Video und mit Fotos festgehalten habe. Immer wieder haben wir uns gefragt, wie ein Designer wohl so eine komplexe Figur entwickelt. Die Falten des wallenden Kleides in Lego umzusetzen war sicherlich nicht einfach.

Was uns sehr gut gefallen hat: Die Teile für die einzelnen Bauabschnitte waren separat verpackt und nummeriert, was das Bauen sicherlich erleichtert hat. Der Bauplan zeigt Schritt für Schritt wie es geht. Allerdings gibt es die eine oder andere Stelle, bei der die Zeichnungen aufgrund der Perspektive nicht ganz eindeutig sind und wir doch ein bisschen getüftelt haben. Dabei hat es sich rentiert, den online-Bauplan über den PDF-Reader zu öffnen. Da lässt sich dann ein Bild auch mal vergrößern. Und man kann – wie gesagt zumindest am Anfang – zu zweit bauen.

Die fertige Freiheitsstatue ist mit 44cm Höhe und 14 cm im Quadrat nicht gerade klein und macht sich in unserer Coca-Cola Ecke sehr gut. Einzig das fehlende Gesicht stört uns ein kleines bisschen. Andererseits mach dies die Figur auch ein bisschen abstrakt und dadurch wieder attraktiv.

Unser Fazit:

Das Lego #Architecture Set „Statue of Liberty“ ist empfehlenswert für Menschen, die gern konzentriert arbeiten und zur Ruhe kommen wollen.

Der Test lief im Rahmen einer Testaktion von #hometesterclubde

In jedem Fall zu empfehlen

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Ein Kur, die kleine Fältchen aufpolstert, die Konturen strafft und die Haut nachhaltig pflegt, das verspricht die cellular Elastitzität + Kontur 2-Phasen Ampullen Kur von Nivea. Nachdem ich die Kur eine Woche lang angewendet habe, kann ich die Wirkung bestätigen. Wobei klar sein muss: Wunder vollbringt auch dieses Produkt nicht. Aber es hilft.

Ich habe sehr feinporige, trockene Haut und trotz meiner 61 Jahre bislang lediglich Mimikfälchten um Mund, Kinn und Augen. Die sind nach der Ampullen-Kur zwar nicht verschwunden, aber doch gemildert. Auch die Konturen scheinen etwas gestrafft, die „Hängebäckchen“ links und rechts des Kinns wirken nicht mehr so schlaff.

In den Ampullen ist ausreichend Menge eines öligen Liquids, das auf die Handfläche gegeben und auf Gesicht, Hals und Dekolleté verteilt wird. Es braucht allerdings seine Zeit, bis das Wasser-Hyaluron-Elastin-Öl Gemisch eingezogen ist. Deshalb habe ich die Ampullen abends verwendet. Zumal meine Haut danach sehr geglänzt hat und auch ein leicht klebriges Gefühl zurückgeblieben ist. Selbst am nächsten Morgen fühlte sich die Haut noch so an, als ob eben erst eine Pflege aufgetragen worden wäre.

Der Inhalt der Ampullen verströmt einen dezenten Duft, der auf das Gemisch des Jojoba-, Mandel- und Avocado-Öls gründen dürfte. Der Duft verfliegt aber sehr schnell wieder.

Die kleinen Glas-Ampullen haben am Hals eine Sollbruchstelle. Um diese gefahrlos zu knacken, hat der Hersteller eine Plastikhaube mit in die Verpackung gelegt, die über die Ampullenspitze gestreift wird. Dann die Ampulle kräftig schütteln, damit sich die zwei Phasen vermischen, die Plastikhaube abknicken und dadurch die Spitze von der Ampulle brechen. Die Spitze verbleibt in der Plastikhaube und wird bei der nächsten Ampulle von deren Spitze aus der Haube herausgeschoben.

Ich kann die Cellular Elastizität + Kontur 2-Phasen Ampullen Kur von Nivea nur empfehlen – auch mal vorbereitend auf einen besonderen Abend, sofern man nachmittags genügend Zeit hat, die Pflege aufzutragen und einwirken zu lassen.

Eine edle Außenleuchte, die alles sieht

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Sieht stylisch aus und bringt richtig gute Leistung

Mein Mann hat ein neues Spielzeug: Die Bosch Smart Home Überwachungskamera Eyes. Wir haben das Gerät zum Testen bekommen und sind total begeistert. Vor allem, weil unterschiedliche Optionen der Steuerung angeboten werden. Wer nur dieses eine Gerät nutzt, kann Kamera, Licht und Sensorsensibilität per Handy-App steuern. Wer weitere Bosch Smart Home Geräte besitzt, kann die Kamera in das Bosch Smart Home System integrieren und/oder über Amazons Alexa steuern.

Ein Installations-Video gibt es auf https://www.youtube.com/channel/UCp4B1yXoInalEYwUEKFXoVA

Qualität

Die Kamera besteht aus zwei Teilen: das Gehäuse, das an die Wand geschraubt wird und die Außenleuchte mit integrierter Kamera. Während das Gehäuse aus Kunststoff besteht, ist die Leuchte aus Glas und Metall hergestellt. Das komplette Gerät wirkt sehr hochwertig und edel – besonders an der Hauswand. Das einzige, was wir hier bemängeln würden, sind die mitgelieferten Schrauben und Dübel, die uns etwas klein vorkommen. Schließlich gilt es 744 Gramm Gewicht zu halten. Wir haben deshalb für die Montage eigene, robustere Schrauben verwendet.

Benutzerfreundlichkeit

Die Funktionen sind leicht verständlich. Wobei an der Kamera selbst nichts zu verstellen ist. Es geht mehr um die Handhabung der App auf dem Handy. Die ist eigentlich selbst erklärend. Wir haben ein bisschen ausprobiert, mal Einstellungen aktiviert oder deaktiviert, Zeiten eingestellt und überprüft, ob die Kamera, respektive die Beleuchtung reagiert. Es hat alles wunderbar und auf Anhieb geklappt.

Installation

Die Installation ist recht einfach – sowohl technisch als auch elektronisch

Noch einfacher geht’s nicht. Die Montage und Installation der Kamera sind in kurzer Zeit erledigt: Vier Löcher in die Wand gebohrt, die Dübel versenkt, das Gehäuse aufgesetzt und festgeschraubt, das Stromkabel der Außenbeleuchtung unten durch die Öffnung im Gehäuse führen, die Litzen in der Lüsterklemme befestigen, den Korpus aufstecken, etwas andrücken und mit dem mitgelieferten kleinen Schraubendreher fixieren. Danach muss man nur noch die von Bosch angebotene passende App aufs Handy laden und den Anweisungen folgen. Im Verlauf der Installation wird man gebeten, einen Benutzer-Account auf der Webseite von Bosch anzulegen und sich, nach der Aktivierung des Bestätigungslinks, dort anzumelden. Abgefragt werden noch die WLAN-Daten, die man bereithalten sollte, um die Kamera zu koppeln. Das war’s dann auch schon. Die Leuchte zeigt durch unterschiedlich farbiges Blinken und Leuchten, den Fortschritt der Installation an.

Design

Die Außenleuchte mit integrierter Kamera – oder ist es eine Kamera mit integrierter Außenleuchte? – kommt in sehr modernem, edlem Design daher. Der Korpus ist rund und spendet mit mattiertem weißem Glas ein weiches Licht, das je nach Bedarf entweder als Bewegungslicht nur nach vorne oder als Stimmungslicht auch nach oben und unten strahlt und so dem Haus eine ansprechende Optik verleiht.

Alltagstauglichkeit

Wir haben die neben der Haustür installierte Kamera in ständigem Betrieb. Gut gefällt uns, dass – egal ob wir zuhause sind oder nicht – eine Meldung aufs Handy kommt, wenn sich jemand auf dem Grundstück bewegt. Das sind dann zwar manchmal sehr viele Meldungen, weil wir sie selbst auslösen, wenn wir beispielsweise das Auto nach dem Einkaufen entladen. Aber diese Meldungen werden sofort wieder gelöscht. Dafür zeigt uns die Kamera auch alle anderen Menschen an, die sich eben auf unserem Grundstück bewegen. Einzig die Gegensprechanlage funktioniert bei uns nicht ganz einwandfrei. Man kann zwar problemlos nach außen, also mit dem Menschen sprechen, der vor der Tür steht, doch kommt dessen Antwort mit rund sechs Sekunden Verzögerung an. Das muss aber kein Manko der Kamera sein. Das kann durchaus an unserem alten Haus mit seinen dicken Mauern liegen, die die WLAN-Verbindung nicht immer ganz einwandfrei funktionieren lassen.

Gesamturteil

Wir sind voll und ganz zufrieden mit der Kamera. Die Bilder, die die Kamera in Full HD-Qualität liefert, sind gestochen scharf – selbst bei Nacht sind Einzelheiten und beispielsweise Gesichter sehr gut zu erkennen. Die Kamera verfügt über einen 4 GB starken Speicher. Außerdem werden bis zu 200 Ereignisse für 30 Tage, 25 als Favoriten markierte Clips sogar dauerhaft gespeichert. Und das alles kostenlos.
Die Montage und Installation der Kamera sind in kurzer Zeit erledigt. Der Bewegungssensor reagiert sehr schnell, die Kamera schaltet sich im Bruchteil einer Sekunde ein, eine Meldung geht aufs Handy und man kann live und in bester HD-Qualität beobachten, was sich draußen tut.
Manche beschreiben das Objektiv der Kamera als kaum sichtbar und unauffällig. Das sehen wir anders. Man sieht schon, dass da ein wachsames Auge installiert ist. Aber für uns ist das positiv. So werden Einbrecher möglicherweise schon gleich abgeschreckt. Von uns gibt es eine ganz klare Empfehlung für die Bosch Smart Home Camera Eyes.

Nivea reichhaltige Bodymilk und Handcreme im Test

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Die Haut wird elastischer

In einer Produkttesteraktion von Nivea durfte ich die reichhaltige Bodymilk und die Handcreme Intensive Pflege testen dürfen. Anbei meine Erfahrungen, die von der kostenlosen Zurverfügungstellung der Produkte nicht beeinflusst ist.

Die Nivea reichhaltige Body Milk hat mich überzeugt. Meine Haut ist, seit ich sie verwende sehr viel elastischer. Bei einem Alter von 61 Jahren fällt das auf. Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Lotion gut einzieht und im Nachgang nicht klebt. Allerdings möchte ich empfehlen, zwischen Eincremen und Kleidung darüber anziehen etwas Zeit verstreichen zu lassen. Denn das Einziehen in die Haut dauert ein bisschen. Deshalb creme ich direkt nach dem Duschen und fülle die Zeit bis zum Anziehen mit Zähne putzen, Gesicht cremen, Haare föhnen … Ich habe eben in einer Bewertung gelesen, die Body Milk sei zu flüssig. Das kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Im Vergleich zu anderen ist sie eher etwas zähflüssig (was ich jetzt nicht negativ meine). Der Nivea-Duft ist einfach unschlagbar und weckt Kindheitserinnerungen. Ich liebe ihn. Die Flasche liegt sehr gut in der Hand – ein weiterer Punkt, der mich überzeugt hat. Von mir gibt es eine ganz klare Weiterempfehlung.

Samtweiche Hände

Corona und mein Beruf als Erzieherin bedingen häufiges Händewaschen und Desinfizieren. Meiner sehr trockenen Haut bekommt das gar nicht gut. Mit der Nivea Creme Intensive Pflege habe ich die Probleme aber gut im Griff. Die Konsistenz ist gut, die Creme lässt sich gut verteilen. Der Duft ist typisch Nivea und sehr angenehm. Einzig das Einziehen ist nicht ganz so gut, wie ich mir manchmal wünschen würde. Es dauert ein bisschen, bis die ganze Creme in der Haut verschwunden ist. Dafür ist die Nagelhaut an meinen Fingern seit Neuestem weich und gar nicht mehr rissig. Mein Mann, der regelmäßig Handcreme nutzt, ist von der Nivea Creme leider nicht begeistert. Er bemängelt die lange Zeit. Gerade für ihn hatte ich sie eigentlich gedacht. So nutze ich sie umso mehr und habe samtweiche Hände.

Alles im Blick mit der Smartfrog Cam

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Im ländlichen Bereich zu leben, mit großem Garten und anschließendem Maisfeld hat schon seinen Reiz. Das birgt aber auch Risiken. In unserer Nachbarschaft gab es in letzter Zeit vermehrt Einbrüche oder zumindest Einbruchsversuche. Höchste Zeit, meine Werkstatt im Erdgeschoss mit Ausgang zum Garten zu sichern. Deshalb haben wir uns eine Smartfrog Cam zugelegt, die meine Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Materialien im Blick behält.

Die Kamera wurde in einem kleinen handlichen Päckchen geliefert, in dem neben der Kamera selbst auch das Netzteil, eine Wandhalterung sowie eine Bedienungsanleitung untergebracht waren. Auf der Verpackung sind sämtliche Möglichkeiten aufgelistet, die die Smartcam bietet. So hat man schon gleich einen umfassenden Überblick.

Das Design:

Die Kamera sieht irgendwie stylisch aber auch lustig aus. Ums digitale Auge herum leuchtet ein orangefarbener Ring, wodurch sie einerseits als Dekoobjekt durchgehen kann – je nach Einrichtungsstil, sicher aber im Kinderzimmer. Andererseits leuchtet die Farbe doch auffallend. Gleich daneben leuchtet  das Signallicht, das zwischen blau, grün und rot wechselt (je nachdem, welche Aktion gerade ausgeführt wird) und somit einen möglichen Einbrecher auch warnen kann.

Die Qualität:

Die Kamera ist mit 7,6 x 11 cm recht klein, handlich leicht und lässt sich sehr gut an ihrem Standort anbringen. Wir haben sie auf ein Regal gestellt. Anhand der Wandhalterung ist es aber auch möglich, sie an einer Wand fest zu installieren. Ein Gelenk ermöglicht durch das Kippen der Kamera eine optimale Ausrichtung. Die Linse hat HD-Qualität und eine – wie wir finden – tolle Nachtsicht. Im total abgedunkelten Raum lässt sich alles gut sehen. Bei ausreichender Beleuchtung kann man sogar das Gesicht der Person im Raum gut erkennen. Die Videosequenzen lassen sich sowohl im Handy als auch auf dem Monitor eines Laptops, Rechners oder Tablets sehr gut vergrößern.

Die Installation:

Der Hersteller verspricht die Einsatzbereitschaft der Kamera nach lediglich fünf Minuten. Das ist kein leeres

Versprechen. Kommt allerdings auf die Leistungsfähigkeit des Netzwerks an. Da wir in einem alten Haus mit dicken Wänden und Mauern leben, hat das ein bisschen länger gedauert. Aber nicht viel. Die Leistung des Netzwerks wirkt sich natürlich auch  auf die Übertragung der Kamera aus. Aber mit einem Repeater, den wir noch zwischenschalten wollen, ist das kein Problem.

Zum Installieren mussten wir lediglich die kostenlose App von Smartfrog aufs Handy laden und dann den Anweisungen folgen. Die App gibt es im Appstore für Apple und Android-Systeme. Die Zugangsdaten zum Netzwerk sollte man in jedem Fall bereithalten. Beim Installieren mit einer E-Mail Adresse und einem Passwort ein Kundenkonto angelegt.

Die Benutzerfreundlichkeit:

Der Benutzerfreundlichkeit können wir ohne Probleme fünf Sterne geben. Das Einsehen von Videos ist sehr einfach, Bewegungen und Geräusche werden sofort aufs Handy und/oder per Push-Meldung an die angegebene E-Mail Adresse gemeldet und mit Klick auf das kleine Vorschaubild wird man direkt auf die Liveübertragung geleitet. Im Kundenkonto können diverse Einstellungen vorgenommen werden. Beispielsweise ob die Kamera auf Geräusche oder Bewegungen reagieren soll oder nicht, ob sie nur zu bestimmten Zeiten aktiv geschaltet wird oder ob sie sich scharf stellt, wenn man das Haus verlässt.

Aufnahmen werden in der Cloud gespeichert. Je nach Tarif gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Im kostenlosen Tarif werden die Videosequenzen für vier Stunden vorgehalten. Länger Zeiten kann man zubuchen. Auf der Website www.smartfrog.com sind die einzelnen Tarife näher erläutert.

Spannend finden wir die Möglichkeit, weitere Kameras ins System zu integrieren. Für Geschäftsleute oder Menschen mit großen Räumen ideal. Dabei muss man noch nicht einmal original Smartfrog Cams dafür einsetzen. Abgelegte Handys, die über eine Kamera verfügen oder auch Laptops und Tablets können dafür genutzt werden. Insgesamt können zehn Kameras angeschlossen werden.

Ein Mikrofon, das man während der Liveübertragung antippen kann, gibt einem die Möglichkeit, mit der Person oder dem Haustier, das beobachtet wird, zu sprechen.

Die Alltagstauglichkeit:

Seit wir die Kamera installiert haben, sind wir sicher, einen Geist in unserer kleinen Werkstatt zu beherbergen. Die Geräuscherkennung ist sehr sensibel. So haben wir ein Glockenspiel, das ich mal mit Kindern hergestellt habe, läuten hören, obwohl der Raum komplett geschlossen war. Geräusche sowie Bewegungen werden schnell erkannt und sofort per Meldung aufs Handy oder per Pushmail mitgeteilt.

Unser Fazit:

Wir wollten die Smartfrog Cam nicht mehr missen. Der Repeater ist bestellt, sodass wir die Videos schneller übertragen bekommen. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, wenn das Netzwerk stark genug ist, funktioniert die Übertragung super schnell, ansonsten wird eben ein Repeater zwischengeschaltet. Die Bildqualität ist mehr als ausreichend, selbst wenn man die Bilder heranzoomt und vergrößert. Schon die geringsten Geräusche werden erkannt und gemeldet. Wir sind von der Smartfrog überzeugt.

Ein Video, mit dem die Funktionen noch einmal bildlich erklärt werden, gibt es unter : https://www.youtube.com/watch?v=6QPcs8TUsw8

Definitiv ein Pageturner

Eine Story, die es in sich hat – beim historischen Roman „Das Schicksal der Henkerin“ steht Spannung an oberster Stelle. Das Autoren-Duo, das sich Sabine Martin nennt, hat es geschafft, mich so in den Bann zu ziehen und zu fesseln, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Schicksal der Henkerin ist bereits der dritte Band, der die Geschichte von Melisande erzählt. Doch muss man die ersten beiden Bände nicht gelesen haben, um die Vorgeschichte zu verstehen. Die nötigen Hintergrundinformationen sind im Verlauf der Erzählung durch kurze Rückblicke eingearbeitet.

Die Geschichte:

Es geht um Melisande, die einst als Henkerin ihren Lebensunterhalt verdiente und nun mit ihrem Mann Wendel und den beiden Kindern Gertrud und Toni in Rottweil lebt. Sie lebt so lange friedlich, bis ein Brief sie erreicht, in dem sie ihr Bruder um Hilfe bittet. Und das obwohl, sie gesehen hatte, wie ihr Bruder Jahre zuvor umgebracht wurde. Von da an geht es rund im Schwäbischen Winter des Jahres 1340. Melisande sucht ihren Bruder, ohne ihr eigentliches Reiseziel zu nennen. Ihre Kinder suchen die Mutter und folgen ihr ohne die Gefahren zu bedenken, Ehemann Wendel schließlich sucht die Kinder und seine Frau. Alles bei Eis und Schnee, die besonders auf der Hochebene der Schwäbischen Alb richtig eklig sein können. Im Mittelpunkt steht schließlich die Adlerburg, auf der ein fieser Truchsess, ein Verwalter, herrscht, der sein Ziel,  Alleinherrscher zu werden, mit allen Mitteln verfolgt.

Mein Eindruck:

Das Autoren-Duo hat die Charaktere der einfühlsamen und doch mutigen und tatkräftigen Melisande, des manchmal sehr gutgläubigen Wendel, des bösen Burgverwalters, der intelligenten Kinder und des verloren geglaubten Bruders gekonnt und glaubwürdig ausgearbeitet und gezeichnet. Selbst die beiden Kinder, die dem Leser von heute als altklug vorkommen mögen, dürften im 14. Jahrhundert tatsächlich so clever gewesen sein, wie sie im Buch erscheinen. Schließlich durften Kinder damals nicht so lange Kind sein wie heute und wurden schon früh zur Hilfe in Haus und Feld herangezogen. Der Truchsess und seine Helfershelfer sind brutal und widerwärtig, die Esslinger Bürger, die im Stadtrat sitzen borniert und stur.

Fazit:

Ich konnte das Buch, kaum dass ich es angefangen hatte, nicht mehr aus der Hand legen, habe es relativ schnell durchgelesen und fast ganze Nächte investiert. Die Geschichte hielt mich von Anfang bis Ende gefesselt. Es gibt nicht nur einen Spannungsbogen, es gibt gleich mehrere, die sich unter einem großen immer wieder neu bilden. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, das Tempo der Geschichte rasant, aber nicht gehetzt. Auch wenn sich die Ereignisse stellenweise fast gegenseitig überrennen und man hin und wieder an der Glaubwürdigkeit zweifeln könnte, sollte man nie vergessen: Das ist eine Geschichte. Die darf ruhig mal ein bisschen dicker auftragen.

Ich würde den Roman nicht nur Freunden der historischen Romane, sondern auch jedem Thriller-Fan empfehlen.

Marmelade aus der Tube – einfach lecker

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Marmelade aus der Tube – gibt es das? Bis zum Produkttest der Marmetube Konfitüre hätte ich das nicht gedacht. Gehört hatte ich bislang zumindest nichts davon.

Ausgesucht hatten wir uns die Sorten Erdbeere, Sauerkirsch und aus der Sommeredition Brombeer-Minze. Weitere erhältliche Sorten sind: , Himbeere, Aprikose, Pfirsich, Brombeere und Erdbeere-Rhabarber sowie die Winteredition Apfel-Zimt.

Eines kann ich gleich vorneweg sagen: Alt ist der Fruchtaufstrich bei uns nicht geworden. Die Tuben waren innerhalb von  kürzester Zeit leer. Wir – mein Mann und ich – sind regelrecht darüber hergefallen. Und das, wo wir eigentlich nicht so extreme Marmeladenesser sind und mit Vorliebe selbstgemachte Konfitüre essen.

Die Konsistenz:

Alle drei Sorten, die wir ausprobiert haben, sind cremig, samtig, nicht geleeartig  und auch vollkommen ohne Kerne, wie sie besonders bei der Brombeermarmelade vorkommen könnten. Die Marmeladen enthalten pro Sorte (laut Hersteller) 66% Früchte.

Der Geschmack:

Der Geschmack hat uns bei allen drei Sorten überzeugt. Die Konfitüre schmeckt sehr fruchtig und nicht so süß wie andere Marmeladen.

Die Tube:

Dass die Fruchtaufstriche in Tuben abgefüllt wurden, finden wir besonders gut. Zum einen, weil die Tuben aus recyceltem Aluminium bestehen und somit umweltfreundlich produziert sind. Zum anderen, weil sie aus mehreren Gründen sehr praktisch sind.

  • Die Schimmelgefahr, wenn die Marmelade nicht so schnell aufgebraucht wird, ist im Vergleich zu Konfitüre im Glast, nicht gegeben.
  • Die Butterreste, die am Messer kleben bleiben, kommen nicht – wie beim Glas – in den Fruchtaufstrich.
  • Für Camper und Picknick-Fans sind die Tuben besonders praktisch. Sie sind platzsparend und passen locker in einen Rucksack, Picknick-Korb oder Camper-Schrank. Außerdem wird Gewicht gespart und es gibt kein Glas, das verklebt oder zerbrechen kann wird.

Fazit:

Wir haben eine neue Konfitürenmarke für uns gefunden, die wir bedenkenlos weiterempfehlen können. Mit 2,45 Euro für 220 Gramm oder 8,33 Euro im Dreierpack liegen die Hersteller im Rahmen der Konkurrenz. Für uns als Camper und Picknicker mit speziellem Rucksack sind die Tuben, ganz abgesehen von der klimafreundlichen Herstellung und der Möglichkeit des Recyclings, sehr praktisch. Erhältlich sind die leckeren Produkte hier:  https://www.marmetube.de/online-shop 

Mehr Informationen über die Marmelade in der umweltfreundlichen und wiederverwertbaren Tube gibt es auf der Webseite des Unternehmens  https://www.marmetube.de.

Sehr gut verträgliches Deo

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Lange war ich auf der Suche nach einem für mich und meine extrem empfindliche Haut unter den Achseln geeigneten Deo. Bei jedem fing es nach ein paar Tagen an zu jucken, nur eines – ein Deo Roller – reizte die Haut bislang nicht. Dafür musste ich aber öfter mal nachlegen und je nach Hitze gab es auch schon mal Schweißgeruch. Eine Deo-Creme hatte ich bislang noch nicht ausprobiert.

Etwas erstaunt war ich schon, als ich das kleine Döschen von Plantary ausgepackt habe. Aber was will man bei 30 ml auch erwarten? Die Menge, das habe ich schnell gemerkt, reicht aber vollkommen aus. Denn man braucht nicht viel pro Nutzung.

Bevor ich mich für das Deo entschieden habe, hab ich natürlich erst mal Bewertungen gelesen. In der Regel schau ich mir da vorzugsweise die negativen Beurteilungen an. Im Fall der Plantary Deo-Creme kann ich die schlechten Bewertungen (unter den vielen vielen guten) nicht nachvollziehen.

Hier ein paar Beispiele und meine Erfahrung dazu:

  • „fest wie Penatencreme und bröckelig… lässt sich überhaupt nicht gut verteilen“ – fest wie Penatencreme stimmt, allerdings. Aber, und das sieht man auch auf den Fotos, die Körperwärme weicht die Creme etwas auf. Wer versucht, die Deo-Creme reibend zu verteilen, wird zu kämpfen haben. Das ist richtig. Einfacher geht es wenn man sie mit den Fingerspitzen einklopft.
  • „anstatt pudrig riecht sie extrem nach Latschenkiefer“. Auch das stimmt. Solange man die Nase in die Cremedose hält. Mein Mann hat am Anfang auch gemeint, ich solle das Döschen samt Inhalt in den Müll geben. Zum Glück habe ich nicht darauf gehört. Der Latschekiefergeruch verschwindet, wenn die Creme eingezogen ist. Dann wird es tatsächlich pudrig. Wobei – meinem Mann gefällt der Geruch immer noch nicht. Aber das ist ja auch immer Geschmackssache und somit subjektiv.
  • „lange hält der Frischegeruch nicht“ – einen Frischegeruch gibt es in dem Sinn eh nicht. Aber mir ist das auch lieber so. Der Duft ist sehr zurückhaltend und dezent. Somit übertünchte er aber auch mein Parfum nicht. Das ist mir viel lieber, als ein Deo, das sich in den Vordergrund spielt.
    Ich habe auch festgestellt, dass die Wirkung gut 24 Stunden und länger anhält. Und das nicht im Winter. Wir haben momentan nachts im Schlafzimmer 26 Grad, tagsüber sind es 30 Grad Außentemperatur – im Schatten! Morgens aufgetragen riecht es auch am folgenden Morgen noch nicht schlecht oder gar nach Schweiß. Das habe ich schon anders erlebt.
  • „der Preis für die Menge ist nicht so günstig“ – 2,95 € sind es nicht, die man für die 30 ml hinblättert. Aber das bislang einzige Deo, das ich vertragen habe, liegt preislich mit der Plantary Deo-Creme auf einer Wellenlänge.
  • Eine weitere Kritik bezog sich auf weiße Ränder, die die Deo-Creme an Kleidungsstücken hinterlassen soll. Wenn man zu viel davon nimmt, ist das vielleicht so. Aber man braucht tatsächlich nur ein nicht mal erbsengroßes Stück. Ich habe einfach nur die Fingerspitze zur Hälfte mit Creme bedeckt. Das genügt vollkommen. Und dann gibt es auch keine Ränder.

Also wie gesagt: Ich kann die negativen Bewertungen nicht nachvollziehen. Ich bin happy mit der Plantary Deo-Creme und werde sie, wenn sie denn mal leer werden würde – was wohl noch dauern wird – wieder kaufen.

Eckig, holprig, kantig

Ich habe den Thriller Wassertöchter von Ule Hansen gelesen. Hier kommt mein Eindruckwassertöchtercover.do

Die Geschichte:

Emma Carow ist frisch verliebt und glücklich. Bis ihr ihr Vergewaltiger ausgerechnet auf ihrer Dienststelle begegnet. Er ist als verurteilter Vergewaltiger, der seine Strafe abgesessen hat, als Berater bei der Polizei engagiert. Die als Analystin arbeitende Polizistin ist davon überzeugt, dass er noch immer vergewaltigt und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.

Meine Meinung:

Ich habe mich mit dem Buch ein bisschen schwer getan, habe lange gebraucht, es zu lesen. Immer wieder war ich kurz davor, abzubrechen und es zur Seite zu legen. Die Hinführung und das erfolglose Umherirren in der Ermittlung dauern für meinen Geschmack zu lange. Bis mal richtig Schwung in die Geschichte kommt, hat man gut ein Drittel des mehr als 500 Seiten zählenden Buchs gelesen. Dafür kommt der Showdown meiner Meinung nach etwas zu kurz.

Darüber hinaus gibt es ein paar Punkte, die mir unwahrscheinlich erscheinen, wie beispielsweise

1: Das Einbinden eines verurteilten Vergewaltigers als Berater in die Polizeiarbeit, was ja vielleicht noch sein kann. Aber sicherlich nicht in einer Dienststelle, in der das einstige Opfer als Polizistin arbeitet.
2: Der Protagonistin wurden während ihrer Vergewaltigung drei  Schnitte zugefügt, die während der damaligen Aufklärung des Falls schon untersucht und aufgenommen wurden. Warum also lässt sie sich mitten in der Nacht vom Pathologen auf einem der Seziertische untersuchen?

So eckig, kantig und eigenwillig wie die Kommissarin Emma Carow dargestellt wird, so holprig ist der Schreibstil der Autoren. Das Lesen der Geschichte fand ich anstrengend. Nicht nur, weil ich die Vorgeschichte nicht kenne (es handelt sich hier um den dritten Teil der Carow-Bände). Auch die ewig langen und verschachtelten Sätze fordern den Leser ganz schön. Nach wörtlichen Reden wird oft nur der Name des Sprechenden genannt. Mit Punkt dahinter. Kein „sagte, fand, rief“ oder ähnliches, das die Stimmung beschreibt. Das erinnert mehr an ein Drehbuch als an einen spannenden Thriller. Auch das Stottern des Abteilungsleiters war mir zu viel. Der Schluss erinnert mehr an einen Schüleraufsatz. Am Ende des Thrillers treffen sich die Kollegen zum Bier in einer Bar. Soweit ist das ja okay. Aber es endet mit einer unendlichen Aufzählung, die mit lauter und(s) verbunden ist. Fast wie beim Ende eines Films, der mit fröhlichem Hahaha endet. Als Journalistin wurde mir eingebläut, nie mehr als 30 Wörter in einen Satz zu packen. Alles was darüber liegt, ist für Leser zu anstrengend. Und selbst 30 Wörter sind schon recht viel. Hier sind es viel mehr.

Mein Fazit:

Vielleicht muss man erst die ersten beiden Bände lesen, um richtig in die Geschichte einsteigen zu können. Zwar wird in der Erzählung immer wieder auf frühere Geschehnisse Bezug genommen, aber das macht es nicht unbedingt einfacher. Den Schreibstil muss man mögen. Ich bevorzuge die flüssige, leicht lesbare Ausdrucksform.