Der fünfte Fall für die Countess of Harleigh
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Die Geschichte:

Frances, die Countess of Harleigh, heiratet. Doch kaum ist der offizielle Teil vorbei, wird im Nachbarhaus eine Leiche entdeckt. Und der erste Verdächtige ist ausgerechnet ihr Bruder Alonzo. Für Frances und ihren Mann George, der als Rechtsanwalt die Vertretung seines Schwagers übernimmt, heißt es jetzt ermitteln. Die Hochzeitsreise nach Cannes muss warten.
Meine Meinung:
Dianne Freeman hat mit dem fünften Band ihrer Countess of Harleigh-Reihe einen spannenden und komplexen Fall geschaffen, der den Leser zum Miträtseln animiert. Komplex, weil sehr viele Personen auftreten. Die einen hilfreich, die anderen eher verdächtig. Es geht um eine versprochene aber von der künftigen Braut ungewollte Ehe, einen Galan, der ebendieser Frau den Hof machen will und damit den Unwillen des heiratswilligen Fitzgerald auf sich zieht sowie um die Eltern der beiden und deren Rolle in der Geschichte. Und es geht um die amerikanische Familie der Countess, die zur Hochzeit angereist ist und natürlich gleich mittendrinsteckt im Mordfall.
Die beiden Hauptfiguren, Frances und George sind sehr sympathisch gezeichnet, Frances ist darüber hinaus außerordentlich schlau.
Als Nebenschauplatz hat die Autorin die amerikanische, sehr anstrengende Familie der Braut eingebaut, die ohne Rücksicht auf das neuvermählte Paar, das gerne auch mal ein paar Minuten für sich hätte, im Haus der Hazeltons – so heißt die Countess nach ihrer Heirat mit bürgerlichem Namen – ein- und ausgeht.
Fazit:
Dianne Freeman hat eine angenehme Erzählweise, die den Leser von Anfang an mitnimmt und fesselt. Gleichzeitig zeichnet sie ein gut vorstellbares Bild der englischen höheren Gesellschaft im 19. Jahrhundert. Den oder die TäterIn hatte ich zwar schon recht bald im Visier, doch brachte mich die Autorin immer wieder ins Wanken.
Meine Leseempfehlung:
Für Freunde des gepflegten Krimis, der neben dem Mordfall auch noch viel Atmoshpäre ist der Cosy Crime ein Muss. Für mich war der fünfte Band der erste, aber sicher nicht der letzte.
Das Buch „Die Countess of Harleigh – Ein Tanz mit dem Tod “ von Dianne Freeman wurde mir vom dp Verlag kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt, was meine Bewertung jedoch nicht beeinflusst hat.