Update!!!!!!!
Das Buch „Sündenspiel“ wurde überarbeitet und ist nun mit dem Titel „Schlinge der Schuld“ neu aufgelegt.

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Nachdem Caroline, die Tochter des Bürgermeisters, zu nächtlicher Stunde von einem Auto überfahren wird, zeigt sich bei der Blutuntersuchung, dass sie K.-o.-Tropfen intus hatte. Der wortkarge Henry Kilmer und seine Kollegin Linda Liedke müssen unter Hochdruck ermitteln. Caroline befand sich am Abend des Unfalls auf einer Party des Theatervereins, für den sie arbeitet. Der Alptraum für die Ermittler, denn eine große Anzahl an Verdächtigen war auf der Feier, die alle verhört werden müssen. Doch schon bald führt die Ermittlung die beiden Kommissare zu einem anderen, hoch brisanten Fall, bei dem sich düstere Abgründe auftun.
Ich habe von Anfang an leicht in die Geschichte hineingefunden, hatte aber im Verlauf zeitweise Mühe, der Story zu folgen. Zeiten- und Perspektivenwechsel sind nicht immer sofort erkennbar und für die Verwirrungen verantwortlich. Dennoch ist die Story spannend und deckt wirklich Abgründe auf. Da wird im Klappentext nicht übertrieben. Was mir besonders gut gefallen hat, ist das Ende, mit dem ich nicht gerechnet hatte.
Das Buch ist spannend – keine Frage. Aber keine leichte Lektüre. Sprich: Wer sich drauf einlässt, sollte genügend Zeit haben. Denn eben mal fünf Minuten rein lesen, um eine Wartezeit zu überbrücken, bringt nicht viel. Da fehlen einem die Zusammenhänge. So kommt man nie in die Geschichte rein.