Achtung: Suchtgefahr

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Ganze zwei Nächte habe ich gebraucht, um das Buch „All die bösen Taten“ von Heather Chavez zu lesen. Hätten meine Augen nicht mit Tränen protestiert, hätte ich es vermutlich in einer Nacht durchgelesen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Heather Chavez schafft es, den Leser von Anfang an in die Geschichte hineinzuziehen. Durch die Ich-Form erlebt man die Geschichte hautnah aus der Sicht von Cassie, die nicht nur um das Leben ihres Mannes bangen muss, sondern auch um das ihrer beider Kinder Audrey und Leo. Die Autorin schafft es, immer wieder neue Fährten und Spuren zu legen, den Leser zu verwirren, immer neue Überlegungen und Verdächtigungen auszulösen. Und dann kommt das Ende doch ganz anders, als man denkt.

Und darum geht es in diesem Thriller:

Auf dem Weg nach Hause bemerkt Tierärztin Cassie Larkin einen Mann, der eine junge Frau brutal angreift. Sie hält an, und nachdem sie die Polizei gerufen hat, geht sie aller Warnungen zum Trotz dazwischen. Daraufhin stößt der Angreifer eine seltsame Drohung aus: »Lass sie sterben, und ich werde dich am Leben lassen.« Doch das kann Cassie nicht. Während sie dem Opfer hilft, stiehlt der Unbekannte ihr Auto und verschwindet. Jetzt kennt er ihren Namen, ihre Adresse. Er weiß von ihren Kindern …
Am nächsten Tag verschwindet Cassies Ehemann spurlos. Ein Zufall? Verzweifelt versucht sie, ihn zu finden, und macht eine schockierende Entdeckung. Nichts geschieht so zufällig, wie es zunächst scheint, und plötzlich ist Cassie gezwungen, eine schier unmögliche Wahl zu treffen, um ihre Familie zu retten …

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, ist eingängig, flüssig und fesselnd vom Anfang bis zum Ende.

Ich kann das Buch nur weiterempfehlen. Achtung: Suchtgefahr

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