Eine echte Herausforderung

Das Lego Architecture Set „Statue of Liberty“

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Wir haben ein neues Hobby für uns entdeckt. Mit mittlerweile 60 Jahren haben wir angefangen mit Lego zu bauen. Die Freiheitsstatue haben wir uns vorgenommen und großen Spaß gehabt.

Ich habe schon als Kind gern mit Lego gespielt  Zwar hatte ich nicht viele, aber die haben gereicht, Häuser zu bauen oder Grundrisse auf einer großen Platte zu entwerfen, die mir eine Puppenstube ersetzten. Ein Faible für Architektur war also damals schon bei mir vorhanden. Mein Mann hingegen hatte gar kein Lego und hat lediglich vor Jahren mit unserem mittlerweile fast 33-jährigen Sohn an Projekten getüftelt, sofern es seine Zeit zugelassen hat.

Ein Set mit fast 1700 Teilen zu einer Figur zusammenzusetzen war für uns etwas ganz Neues. Eine Herausforderung, der wir uns voller Elan gestellt haben. Zunächst hatten wir geplant, zu zweit zu arbeiten und die einzelnen Bauteile dann zusammenzusetzen. Das hat mit den Teilen eins und zwei funktioniert, dann nicht mehr. Danach hat mein Mann alleine weiter gearbeitet.

Es ist erstaunlich, was Lego mit einem Menschen machen kann. Mein Göttergatte ist nicht gerade ein Geduldsmensch. Gefriemel ist gar nicht seins und wenn es mal nicht gleich so läuft, wie er das möchte, kann er schnell die Geduld verlieren. Nicht so bei dem Lego-Set. Er kam völlig zur Ruhe, wenn es an einer Stelle schwierig wurde, ging er ohne zu schimpfen auch mal wieder ein, zwei Schritte zurück, murmelte des Öfteren vor sich hin und fragte sich, wo der Fehler lag.

Während der Sockel noch relativ einfach zusammenzubauen ist, fordert die Statue doch ganz schön viel Konzentration und Fingerspitzengefühl bzw. eine gute Feinmotorik .

Das  Wachsen der Figur war interessant zu verfolgen, was ich mit Begeisterung auf einem Video und mit Fotos festgehalten habe. Immer wieder haben wir uns gefragt, wie ein Designer wohl so eine komplexe Figur entwickelt. Die Falten des wallenden Kleides in Lego umzusetzen war sicherlich nicht einfach.

Was uns sehr gut gefallen hat: Die Teile für die einzelnen Bauabschnitte waren separat verpackt und nummeriert, was das Bauen sicherlich erleichtert hat. Der Bauplan zeigt Schritt für Schritt wie es geht. Allerdings gibt es die eine oder andere Stelle, bei der die Zeichnungen aufgrund der Perspektive nicht ganz eindeutig sind und wir doch ein bisschen getüftelt haben. Dabei hat es sich rentiert, den online-Bauplan über den PDF-Reader zu öffnen. Da lässt sich dann ein Bild auch mal vergrößern. Und man kann – wie gesagt zumindest am Anfang – zu zweit bauen.

Die fertige Freiheitsstatue ist mit 44cm Höhe und 14 cm im Quadrat nicht gerade klein und macht sich in unserer Coca-Cola Ecke sehr gut. Einzig das fehlende Gesicht stört uns ein kleines bisschen. Andererseits mach dies die Figur auch ein bisschen abstrakt und dadurch wieder attraktiv.

Unser Fazit:

Das Lego #Architecture Set „Statue of Liberty“ ist empfehlenswert für Menschen, die gern konzentriert arbeiten und zur Ruhe kommen wollen.

Der Test lief im Rahmen einer Testaktion von #hometesterclubde

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